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Einfach gute Gastgeber!
Blautopf

Bevor man am Blautopf das berühmte blaue Wunder erlebt, führt der Weg direkt am Kloster Blaubeuren vorbei – und das lohnt sich! Die ehemalige Benediktinerabtei wurde im 11. Jahrhundert gegründet und beeindruckt noch heute mit ihren historischen Giebeln, dem farbenfrohen Ziegeldach und der ruhigen Gartenanlage. Der gepflegte Innenhof lädt zum kurzen Innehalten ein – ein schöner Kontrast zur wilden Schönheit des Blautopfs nur wenige Schritte entfernt. Heute ist hier ein traditionsreiches Internatsgymnasium untergebracht, doch die klösterliche Atmosphäre ist noch überall spürbar.
Ein echter Schatz für Kultur- und Kunstliebhaber: die Klosterkirche Blaubeuren. Wer sich für sakrale Baukunst begeistert, sollte sich dieses Meisterwerk spätgotischer Architektur nicht entgehen lassen. Die Kirche gehört zum ehemaligen Benediktinerkloster und wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Besonders eindrucksvoll ist der kunstvoll geschnitzte Hochaltar von 1493, der zu den bedeutendsten seiner Zeit zählt. Noch heute ist die Klosterkirche eine zentrale Sehenswürdigkeit in Blaubeuren – ein Ort der Ruhe und Erhabenheit, bevor man in das Naturerlebnis am Blautopf eintaucht.


Der Blautopf in Blaubeuren ist eines der spektakulärsten Naturwunder der Schwäbischen Alb – eine Karstquelle, deren intensives Blau weltweit fasziniert. Die Färbung entsteht durch feine Kalkpartikel im Wasser, die das Licht streuen. Der trichterförmige Quelltopf ist rund 22 Meter tief und wirkt je nach Lichteinfall türkis, azur oder fast violett. Kein Wunder, dass sich um den Blautopf zahlreiche Legenden ranken – allen voran die der schönen Lau. Direkt am Ufer liegt eine alte Hammerschmiede, heute ein kleines Museum, das Einblicke in frühere Handwerkskunst gibt. Doch der Star bleibt das Wasser selbst – geheimnisvoll, tief und sagenhaft schön.
Rund um den Blautopf verlaufen idyllische Wanderwege, die durch schattige Buchenwälder, entlang der Blau und hinauf zu Aussichtspunkten führen. Ob entspannter Spaziergang oder kleine Rundtour – das Areal rund um die Karstquelle bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Natur der Schwäbischen Alb aktiv zu genießen. Ab 2024 wird das Blautopf-Areal umfassend saniert und bis 2028 behutsam neu gestaltet – mit barrierefreien Wegen, besserer Infrastruktur und erweiterter Besucherlenkung. Der Blautopf selbst bleibt während der Bauphasen weiterhin frei zugänglich und ein echtes Highlight für alle, die Natur, Bewegung und Ruhe miteinander verbinden möchten.


Wer am Blautopf entlangwandert, begegnet nicht nur Naturidylle, sondern auch einem Stück Technikgeschichte: das Denkmal zur Albwasserversorgung. Es erinnert an ein ambitioniertes Projekt, das 1870 unter König Karl von Württemberg begann – mit dem Ziel, die wasserarme Schwäbische Alb durch ein ausgeklügeltes Leitungssystem mit Trinkwasser zu versorgen. Die Porträts von Pionieren wie Baudirektor Dr. Karl von Ehmann und Oberbaurat Dr. O. Gross würdigen ihre Leistungen für die Region. Ein spannender Zwischenstopp für alle, die sich für Wasserwirtschaft, Baugeschichte und regionale Entwicklung interessieren.
Direkt am Ausfluss des Blautopfs liegt die historische Hammerschmiede – ein Fachwerkbau mit Wasserrad, der schon im 19. Jahrhundert die Kraft der Quelle nutzte. Heute beherbergt die Schmiede ein kleines, liebevoll gestaltetes Handwerksmuseum, das zeigt, wie Schmiedearbeiten früher mithilfe von Wasserkraft verrichtet wurden. Wer durch die offene Tür blickt, kann originale Werkzeuge, Amboss und Hammer in Aktion erleben – besonders lebendig bei Vorführungen an Aktionstagen. Die Hammerschmiede ist ein echtes Stück technisches Kulturerbe und ergänzt das Naturerlebnis Blautopf um eine spannende Zeitreise in die Welt des alten Handwerks.


Wer hinter der Hammerschmiede das Wehr überquert, wird mit einem der schönsten Blicke auf den Blautopf belohnt. Das Zusammenspiel aus tiefblauem Wasser, grünem Uferbewuchs und dem sanften Plätschern der Quelle macht diesen Ort zu einem beliebten Fotospot. Hier offenbart sich die ganze Magie der Karstquelle – still, klar und faszinierend lebendig. Das Lichtspiel auf dem Wasser, die Spiegelungen der umstehenden Bäume und das historische Gemäuer schaffen ein Naturpanorama, das man nicht so schnell vergisst. Ein idealer Moment, um innezuhalten – oder einfach den perfekten Schnappschuss zu machen.
Still blickt sie über das Wasser – die schöne Lau. Der Sage nach lebte die Wassernixe im Blautopf, traurig darüber, dass sie keine Kinder bekommen konnte. Ihr Mann, ein Donaunix, verbannte sie an die Oberfläche, wo sie erst wieder in ihr Reich zurückkehren durfte, wenn sie fünfmal herzlich gelacht hätte. Die Geschichte, literarisch bekannt geworden durch Eduard Mörike, verleiht dem Ort seine märchenhafte Tiefe. Die steinerne Statue am Ufer erinnert an diese Legende, die bis heute viele Besucher:innen berührt – und dem Blautopf seinen geheimnisvollen Zauber verleiht.


Auch wenn der Himmel grau ist – der Blautopf leuchtet. Und gerade wenn leichter Regen fällt, zeigt sich das Naturwunder von seiner stillsten und vielleicht schönsten Seite. Die Tropfen tanzen auf der glasklaren Oberfläche, das satte Grün rundherum wirkt noch intensiver und die Farben des Wassers schimmern geheimnisvoll. Wer jetzt hierher kommt, genießt ein fast meditatives Naturerlebnis – ganz ohne Trubel. Der Blautopf bei Regen ist ein echter Geheimtipp für alle, die Ruhe suchen und die Magie der Schwäbischen Alb in ihrer pursten Form erleben möchten.
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