City Partner Hotel Strauss - Würzburg

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Alte Mainbrücke

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    Kopfsteinpflasterweg der Alten Mainbrücke in Würzburg bei Morgenlicht mit Blick auf Festung und Altstadt

    Frühmorgens zeigt sich die Alte Mainbrücke von ihrer stillsten Seite – eine seltene Gelegenheit, das Würzburger Wahrzeichen fast für sich allein zu erleben. Die steinerne Bogenbrücke wurde zwischen 1473 und 1543 erbaut und misst rund 185 Meter. Mit ihren barocken Figuren und dem Ausblick auf die Festung Marienberg gehört sie zu den beliebtesten Fotospots der Stadt. Wer den Tag früh beginnt, genießt hier Ruhe, weiches Morgenlicht und eine besondere Atmosphäre zwischen Altstadt und Mainufer.

    Zwölf steinerne Heilige säumen die Alte Mainbrücke in Würzburg – lebensgroße Barockfiguren, die seit dem frühen 18. Jahrhundert über Stadt und Fluss wachen. Sie zeigen Bischöfe, Märtyrer und Kirchenpatrone, die eng mit der Geschichte Frankens und des Bistums Würzburg verbunden sind. Die Brückenheiligen sind nicht nur kunsthistorisch bedeutend, sondern auch ein beliebter Fotopunkt für Besucher.

    Wir laden Sie ein, diese Figuren auf einem Spaziergang kennenzulernen: Vom CPH Hotel Strauss aus gelangen Sie in nur fünf Gehminuten zur Brücke. Wir starten auf der linken Seite – mit Blick auf die Festung Marienberg – und wechseln am Brückenende die Seite, um auf dem Rückweg auch die anderen Heiligen zu entdecken.

    Statue eines Heiligen auf der Alten Mainbrücke mit Blick auf die Festung Marienberg
    St. Totnan-Statue, barock, 4,5 m hoch, linksseitig auf der Alten Mainbrücke mit Blick zur Festung Marienberg und Buch unter dem Arm

    St. Totnan – Missionar und Märtyrer

    Die Statue des St. Totnan zeigt den iro-schottischen Glaubensboten mit einem Buch in der linken Hand – Symbol seiner missionarischen Tätigkeit. Totnan kam im 7. Jahrhundert gemeinsam mit Kilian und Kolonat nach Würzburg, um den christlichen Glauben zu verbreiten. Um das Jahr 689 wurden alle drei auf Befehl der Herzogin Gailana hingerichtet. Totnan gilt als einer der drei Frankenapostel und wird bis heute in der Krypta des Würzburger Neumünsters verehrt.

    Der heilige Kilian ist der bekannteste der drei Frankenapostel und Schutzpatron der Stadt Würzburg. Seine Statue auf der linken Seite der Alten Mainbrücke zeigt ihn in bischöflicher Kleidung mit Mitra und segnender Hand. Mit der anderen Hand hält er ein Schwert – ein Hinweis auf sein gewaltsames Ende um 689. Gemeinsam mit Kolonat und Totnan missionierte er das Frankenland. Seine Gebeine ruhen im Würzburger Dom. Wer an dieser 4,5 m hohen Barockfigur vorbeigeht, blickt direkt zur Alten Universität und dem Domviertel – Zentrum des geistlichen Würzburgs.

    Statue des heiligen Kilian auf der Alten Mainbrücke in Würzburg mit Bischofsmütze und segnender Hand, Blickrichtung Stadtseite.
    Barockstatue der Patrona Franconiae mit Jesuskind auf der Alten Mainbrücke in Würzburg, im Hintergrund der Main und Stadtsilhouette.

    Die Jungfrau Maria als „Patrona Franconiae“ gilt als Schutzpatronin Frankens. Ihre Statue in der Mitte der Alten Mainbrücke ist ein barockes Meisterwerk: Die Madonna mit dem Jesuskind wird von einer Mondsichel getragen und von einem Sternenkranz umgeben. Seit dem 18. Jahrhundert thront sie hier über dem Main – genau dort, wo man auf beiden Seiten weit über Fluss, Brücke und Stadtlandschaft blicken kann. Die Figur erinnert an die tiefe marianische Verehrung in Franken, sichtbar z. B. auch in der benachbarten Marienkapelle oder auf dem Käppele oberhalb der Stadt.

    Der heilige Kolonat – Missionar und Märtyrer in Würzburg
    Die barocke Statue des heiligen Kolonat auf der Alten Mainbrücke in Würzburg gehört zu den zwölf Brückenheiligen und erinnert an einen der ersten christlichen Missionare in Franken. Kolonat kam im 7. Jahrhundert gemeinsam mit Kilian und Totnan nach Würzburg, um den christlichen Glauben zu verbreiten. Als Zeichen seines Märtyrertums hält er einen Palmzweig in der Hand – ein klassisches Symbol für Standhaftigkeit im Glauben. Die Figur steht auf der linken Brückenseite und gehört zur eindrucksvollen Figurenreihe entlang der Alten Mainbrücke.

    Statue des Heiligen Kolonat mit Märtyrerpalme auf der Alten Mainbrücke in Würzburg, im Hintergrund die Festung Marienberg.
    Statue des heiligen Burkardus mit Bischofsstab und Mitra, linksseitig auf der Alten Mainbrücke in Würzburg, im Hintergrund die Festung Marienberg

    Der heilige Burkardus – erster Bischof von Würzburg
    St. Burkardus war der erste Bischof von Würzburg und zählt zu den bedeutendsten Missionaren der Region. Seine barocke Statue auf der linken Seite der Alten Mainbrücke zeigt ihn mit Mitra und Bischofsstab. Er wirkte im 8. Jahrhundert im Auftrag Karls des Großen und legte den Grundstein für das Bistum Würzburg. Die benachbarte Bastion St. Burkard – nicht zu verwechseln mit dem später benannten Burkarder Tor – erinnert bis heute an sein Wirken. Die Statue ist Teil der Brückenheiligen auf der Alten Mainbrücke und liegt in Sichtweite zur Festung Marienberg.

    Der heilige Bruno von Würzburg war von 1034 bis 1045 Bischof der Stadt und zählte zu den bedeutendsten Reichsbischöfen seiner Zeit. In seiner Amtszeit wurde mit dem Neubau des Würzburger Doms St. Kilian begonnen – ein architektonisches Großprojekt, das bis heute das Stadtbild prägt. Die barocke Statue zeigt Bruno mit Mitra und Buch in der Hand. Sie steht auf der linken Seite der Alten Mainbrücke und blickt in Richtung Altstadt.

    Statue von St. Bruno mit Mitra und Buch auf der linken Seite der Alten Mainbrücke, im Hintergrund Stadthäuser und oberhalb eine Festung.
    Statue von Karl dem Großen mit Reichsapfel und Zepter auf der Alten Mainbrücke in Würzburg, im Hintergrund Altstadt und Weinberge

    Karl der Große (lateinisch Carolus Magnus) lebte von 747 bis 814 und wurde als erster westeuropäischer Kaiser nach der Antike zur Symbolfigur christlicher Herrschaft. Die barocke Statue auf der Alten Mainbrücke zeigt ihn mit Reichsapfel und Zepter – Sinnbilder weltlicher und geistlicher Macht. Auch wenn er vor allem in Aachen residierte, war er mit Würzburg verbunden: Im Jahr 788 nahm er persönlich an der feierlichen Überführung der Reliquien des Heiligen Kilian in den Dom teil. Die Statue steht auf der Nordseite der Brücke mit Blick auf Altstadt und Main.

    Karl Borromäus (1538–1584) war Erzbischof von Mailand und gilt als zentrale Figur der Gegenreformation. Die barocke Statue auf der Alten Mainbrücke in Würzburg zeigt ihn mit Kelch und segnender Geste – ein Sinnbild seiner Rolle als Seelsorger und Reformer. In Würzburg wurde er als Schutzheiliger der Pestkranken besonders verehrt. Im Hintergrund: die Weinberge von Randersacker und der Main – eine Kulisse, die barocke Frömmigkeit und fränkische Landschaft vereint.

    Barocke Statue des Heiligen Karl Borromäus mit Kelch in der Hand, rechte Seite der Alten Mainbrücke Würzburg mit Blick auf den Main und die Weinberge von Randersacker
    Weinglas mit weißem Wein auf der Alten Mainbrücke in Würzburg, im Hintergrund die Festung Marienberg, bunte Häuserfassade und Flussufer bei Sonnenschein.

    Zwölf barocke Heilige säumen die Alte Mainbrücke und erinnern an Würzburgs kirchlich geprägte Geschichte. Zwischen Bischöfen, Märtyrern und Kaisern begegnet man hier der Stadt in Stein gemeißelt – feierlich, still und doch sehr präsent. Ab dem späten Nachmittag aber wandelt sich die Szenerie: Dann wird die Brücke zum lebendigen Treffpunkt. Ein Glas Frankenwein in der Hand, die Festung Marienberg im Blick – der „Brückenschoppen“ ist längst Kult und verbindet Geschichte mit Genuss auf ganz würzburgische Art.

    Wir vom Hotel Strauss bieten Ihnen mit zertifizierten Stadtführern individuelle Einzel und auch Gruppenführungen für alle interessanten Sehenswürdigkeiten in Würzburg an.

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